11. Februar 2009
Meine Wahrnehmung täuscht mich halt doch nicht, auch wenn immer wieder Gegenteiliges behauptet wird. Mehrmals habe ich schon festgestellt (auch in diesem Blog), dass sich Velofahrer häufig um die Verkehrsregeln foutieren.
Da wird auf dem Trottoir gefahren, es wird bei rot über Kreuzungen gefahren, der Fussgängerstreifen wird als Radstreifen genutzt und die Velofahrer meinen dann erst noch, dass sie Vortritt hätten. Weiter werden Autos in Kolonnen rechts und links oder gar im Slalom überholt, es werden Sicherheitslinien überfahren, Radwege nicht benützt, Einbahnverkehr nicht beachtet und so weiter.
Nun hat man gemerkt, dass es immer mehr Velounfälle gibt. Endlich, möchte man fast sagen, hat man es gemerkt, dass hier etwas im Argen ist. Nun wie könnte man das Problem lösen? Hier einige Ansätze:
- Velofahren ist nur noch mit Ausweis zu gestatten. Wer nicht schon einen Auto-, Motorrad- oder Motorfahrrad-Ausweis hat, muss, um ihn zu bekommen, eine theoretische Veloprüfung ablegen um sicherzustellen, dass auch Velofahrer die Verkehrsregeln kennen.
- Fokus der Polizei auf Verkehrsregelsünder auf dem Velo.
- Erhöhung der Bussen für Velovergehen auf das Niveau vom Auto, d.h. zum Beispiel, dass beim Überfahren eines Rotlichts eine Busse von Fr. 250.– fällig wird.
- Anbringen eines Nummernschildes, wie beim Motorfahrrad, damit Fotos von Verkehrskameras (z.B. Blitzkästen bei roten Ampeln) und Zeugenaussagen auf den Halter schliessen lassen. Damit kann man auch die scheinbare Anonymität, hinter der sich viele Velosünder verstecken, aufheben.
- Ausweisentzüge bei schweren Verkehrsdeliken (analog zum Auto).
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5. Januar 2009
Die NZZ rechnet uns heute vor, dass rund eine Million Einwohner in der Schweiz ohne Auto lebt. So weit so gut. Je weniger Leute ein Auto haben, desto weniger Stau gibt es. Das ist aus Sicht eines Auto-Pendlers durchaus zu begrüssen.
Weiter wird aufgeführt, dass vor 4 Jahren ein „Club der Autofreien“ gegründet wurde, der die Interessen dieser Gruppe vertreten will. Auch nach vier Jahren zählt dieser Club aber nur rund 1000 Mitglieder, also genau einen Tausendstel der Autolosen. Bei diesen Zahlen kann also nicht von effektiver Vertretung dieser Gruppe durch diesen Club gesprochen werden.
Dass die Autolosen nun auch noch Steuererleichterungen für diese Gruppe fordern ist geradezu absurd. Die Autolosen müssen ja schon keine Mineralölsteuer zahlen, keine Motorfahrzeugsteuer und ihre Bahn wird noch durch den Autofahrer quersubventioniert.
Wenn so etwas durchkommt, dann will ich dann aber keinen Fussgänger und Velofahrer und schon gar keinen Bus mehr sehen, der die Strasse mitbenützt. Denn die Strassen wurden auch für diese Leute gebaut, ohne dass sie mit irgend einer Steuer für Unterhalt und Erweiterung beitragen.
Und es zeugt auch von mangelndem Solidaritätsgedanken der Städter gegenüber der Landbevölkerung. Der Grossteil der Autolosen lebt nämlich in Städten. Dort kann man wegen dem guten ÖV schon ohne Auto leben, auf dem Land ist das wegen der schlechten Anbindung an den ÖV aber oft gar nicht realistisch. Wenn man der weiteren Verstädterung entgegenwirken will, sollte man solche Forderungen einmal überdenken, bevor man sie stellt. Gemütlicher würde es nämlich dadurch in der Stadt auch nicht…
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Verfasst von autofahrer
27. November 2008
Im Moment ist es wieder vermehrt in Medien und Wahlkämpfen zu hören: Man will den sogenannten Langsamverkehr fördern, Begegnungszonen einführen, Tempo 30 oder gar Tempo 20 Zonen einführen, etc.
Klar, ist alles kein Problem, das kann man machen. Viel Geld für Schwellen, Blumentöpfe, alle 50 Meter ein Kreisel, Einbahnstrassen und andere Verkehrshindernisse ausgeben. Damit Dörfer vom ganzen Verkehr befreit werden und sich alle Fussgänger und Velofahrer in der Begegnungszone treffen können, ein Schwätzchen mitten auf der Strasse haben können und die bösen Autos nirgends Vortritt oder gar Zutritt haben.
Hallo, aufwachen!! Das funktioniert so nicht. Wo bitte schön soll dann der Verkehr hin, wenn nicht gleichzeitig leistungsstarke Umfahrungsstrassen gebaut werden? Das würde ja im Chaos und Dauerstau enden oder käme einem kulturellen Rückschritt ins Mittelalter gleich.
Also, wenn schon Langsamverkehr, dann bitte auch schnelle Umfahrungsstrassen dazu, dann kann man wieder darüber diskutieren!
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Verfasst von autofahrer
26. November 2008
Einige Kommentare haben das Argument schon angeführt, aber auch in persönlichen Gesprächen habe ich schon öfters gehört, dass es in der Schweiz im Strassenverkehr hektischer zu und her gehe als früher, dass die Autofahrer ungeduldiger werden und dass die Toleranz und Rücksichtnahme gegenüber den anderen Autofahrern auf ein bedenkliches Niveau gesunken seien. Auch selber habe ich diese Beobachtungen bereits des öfteren gemacht.
Das äussert sich zum Beispiel an Lenkern, die sich knapp vor einen selbst „hineindrängeln“, im Nichteinhalten von Mindestabständen, an Rechtsüberholern, am nicht-anhalten für Fussgänger, etc.
Da ich immer an das Gute im Menschen glaube, bin ich überzeugt, dass nicht wirklich alle diese „Täter“ schlechte Menschen sind. Wenn die alltäglichen Verkehrssituationen nicht so hektisch wären und viele schlicht überforderten, würden nicht so viele Autofahrer dermassen überreagieren.
Nun, die Situation ist meines Erachtens künstlich geschaffen worden. Man lässt immer mehr Autos zu und baut die dafür notwendigen Strassen und Verkehrswege nicht. So erhöhte sich die Anzahl Autos pro Kilometer Strasse stetig. Nun ist es soweit, dass es so wenig Platz hat auf den Strassen, dass wir reagieren wie Kaninchen in einem zu engen Käfig – wir beissen einander.
Die Schuld ist beim UVEK, dem Departement von Bundesrat Leuenberger und bei den grünen Verhinderungspolitikern zu suchen. Würde man die Verkehrsfläche genügend gross machen, gäbe es nicht so viele Reibereien!
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Verfasst von autofahrer
4. November 2008
Am Morgen bleibt es nun immer länger dunkel und auch am Abend dunkelt es früher ein. Darum wieder mal ein Aufruf an die Velofahrer.
Ohne Licht sieht man Euch nicht oder nur sehr spät! Und wenn Ihr ohne Licht über Fussgängerstreifen fährt, im Irrglauben dass Ihr Vortritt habt wird es dann vollends gefährlich.
Für ungläubige: Gestern Abend ist beides passiert. Zuerst kommt mir auf einer engen Strasse wo das Kreuzen fast unmöglich ist ein Velofahrer ohne Licht entgegen. Erst im letzten Moment und dank meiner sehr langsamen Fahrweise ist nichts passiert.
Nur kurze Zeit später auf einem unbeleuchteten Fussgängerstreifen flitzt ein Velofahrer mit vollem Tempo über diesen – ohne nach links oder rechts zu schauen. Nur mit einer Vollbremsung konnte ich eine Crash vermeiden, da ich den Velofahrer einfach erst sah, als er in meinem Lichtkegel auftauchte.
Meine Güte liebe Velofahrer. Es geht um euer Leben! Haltet euch an die Verkehrsregeln.
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Verfasst von autofahrer
26. August 2008
Eigentlich wollte ich ja heute nicht schon wieder über die Velofahrer schreiben. Aus aktuellem Anlass habe ich mich aber doch dafür entschieden.
Wissen eigentlich Velofahrer, dass die Verkehrsregeln auch für sie gelten?
Bei mehreren Ampeln habe ich heute morgen beobachtet, dass offenbar rote Ampeln für Velofahrer nicht gelten. Kein Velo hält an, wenn die Ampel rot ist. Dabei kommts dann zu gefährlichen Situationen, wenn Velofahrer fast die Fussgänger auf dem Fussgängerstreifen über den Haufen fahren.
Es kam aber noch schlimmer. Bei einer weiteren Kreuzung hatte es sogar eine separate Ampel für Velofahrer, die auch rot war. Immerhin hielt ein Velofahrer an, die Mehrheit kümmerte aber auch dies nicht.
Da müsste die Polizei einmal ansetzen. Es ist zwar nicht so bequem wie Parkbussen zu verteilen, aber auf jeden Fall ist das Vergehen gefährlicher einzustufen. Gebt nicht immer nur den Autofahrern Bussen, auch die anderen Verkehrsteilnehmer sollten dazu angehalten werden, die Verkehrsregeln einzuhalten!
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Verfasst von autofahrer
21. August 2008
Liebe Velofahrerinnen und Velofahrer. Am Fussgängerstreifen habt ihr mit dem Velo keinen Vortritt!! Auch heute habe ich es wieder erlebt, dass ein Velofahrer mit vollem Tempo auf den Fussgängerstreifen zufährt (auf dem Trottoir fahrend…) und nur kurz auf den übrigen Verkehr schauend über den Fussgängerstreifen fährt. So geht es natürlich nicht. Das ist nicht nur gefährlich (ich musste abrupt bremsen), sondern auch verboten. Fussgängerstreifen sind, wie schon der Name sagt, für Fussgänger da.
Und, liebe Eltern, könntet ihr das bitte auch euren Kindern beibringen. Es ist erschreckend, wie viele Kinder meinen, sie hätten auch auf dem Velo Vortritt auf dem Fussgängerstreifen. Und noch erschreckender scheint es zu sein, wie vielen Eltern es komplett egal ist, dass sie ihre Kleinen einer solchen Gefahr aussetzen indem sie ihnen elementare Verkehrsregeln nicht beibringen.
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Verfasst von autofahrer