16. März 2009
Zwei zufällig parallel erscheinende Nachrichten wecken heute meine Aufmerksamkeit. Einerseits wird der SBB beschienen, eine der teuersten Bahnen in Europa zu sein, andererseits funktionieren deren Verkaufsstellen (die Billetautomaten) tagelang nicht.
Die Billetautomaten sind auch sonst ein Stein des Anstosses: Seit letztem Jahr wird dort sukzessive eine neue Software eingesetzt, die leider komplizierter ist als die „dubeli-sichere“ Vorgängerversion. Viele Leute brauchen damit eine Ewigkeit um ihr Billet zu lösen, was natürlich zu langen Schlangen und verpassten Zügen führt.
Der „dumme“ ist aber bei Defekt wie bei langen Schlangen der Kunde. Man hat dann die Wahl entweder den Zug zu verpassen oder beim Lösen im Zug einen unverhältnismässig hohen Zuschlag oder bei der Selbstkontrolle sogar eine Busse zu bezahlen.
Ich kann dazu nur eines raten: Navi kaufen und mit dem Auto fahren!
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3. März 2009
In Via Sicura Massnahme 209, Verbesserung der Sichtbarkeit aller Fahrzeuge, heisst es: Der Bundesrat hat mit Beschluss vom 16. Januar 2008 in der Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge (VTS75) vorgeschrieben, dass Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h mit einer Heckmarkierungstafel auszurüsten sind.
Dies Heckmarkierungstafel ist ja gut und recht. Meiner Meinung nach sollte man aber mal überprüfen, ob man Autos mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit überhaupt zulassen soll, oder wofür man diese Kategorie überhaupt braucht?
Wenn man die Verkehrssicherheit erhöhen will, sollte man diese Kategorie ganz aufheben. Immer wieder kommt es nämlich zu haarsträubenden Überholmanövern oder unvermittelten Bremsaktionen, weil auf einer 80-er Strecke ein solches Auto mit 45 km/h vor sich hin tuckert.
Haben diese 45-km/h-Autos wirklich einen so grossen Nutzen, dass man die Gefahren, die von ihnen ausgehen in Kauf nehmen will?
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Verfasst von autofahrer
26. Februar 2009
Wie war doch die Werbekampagne der Unfallverhütung? Da sieht man ein Glas Bier und den Spruch 0,5 Promille, Ein Glas ist ok.

1 Glas ist ok
Wenn dem so ist, dann kann ich die aktuelle Aufregung um anscheinend 20 % abweichende Alkoholmessgeräte der Polizei nicht verstehen.
Bei einem Grenzwert von 0,5 Promille sind nämlich 20 % genau 0,1 Promille.
Das würde dann ungefähr einem kräftigen Schluck Bier entsprechen. Und es will mir doch hier niemand sagen, dass dieser eine Schluck Bier über die Fahrfähigkeit entscheiden kann (ich höre schon den entsetzten Aufschrei, den diese Aussage auslösen wird…).
Aber, mir ist die Rechtssicherheit halt mehr Wert. Solche Atemluft-Testgeräte können ungenau sein, und es kann nicht angehen, dass jemand, der innerhalb des Grenzwertes liegt, also unter 0,5 Promille hat, irrtümlich bestraft würde. Und flächendeckende Bluttests sind halt auch nicht effizient oder ökonomisch.
Aber auch mit 20 % Toleranz werden die richtig alkoholisierten Fahrer ausgesiebt, und darum geht es doch. Die Leute, die zwischen 0,4 – 0,6 Promille sind, also im Bereich von einigen wenigen Schlücken Bier mehr oder weniger, dass sind nicht die schlimmen Fälle.
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9. Dezember 2008
Die Geschwindigkeitssignalisation auf der A1 im Limmattal ist immer noch katastrophal.
Heute Morgen um 8.00 h ist bei Neuenhof Stau signalisiert und die Geschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt. Ein Stau ist jedoch nirgends sichtbar.
Das Übel geht aber weiter. Die folgenden, dynamischen Geschwindigkeitssignale sind ausgeschaltet. Viele Fahrer denken darum, es seien weiterhin nur 80 km/h erlaubt (da die vorher signalisierten 80 km/h ja nie aufgehoben wurden).
Absurd wird die Situation nach der Raststätte Würenlos. Wer dort auf die Autobahn auffährt, sieht auf der Einfahrspur ein „alles aufgehoben“, kann also mit 120 km/h fahren.
Nun haben wir auf der Strecke Würenlos – Limmattaler Kreuz Fahrer die mit 120 km/h fahren dürfen und solche, die nur mit 80 km/h fahren dürfen
Das Chaos ist programmiert. So geht das nicht!
Liebe Aargauer Verkehrsplaner: Wenn ihr schon dynamische, elektronische Geschwindigkeitstafeln habt, dann braucht diese auch und signalisiert lieber „alles aufgehoben“ anstatt nichts!
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14. November 2008
Der Öl- und Benzinpreis befindet sich zwar im freien Fall, langfristig ist jedoch weiterhin mit einem steigenden Trend für die Benzinkosten zu rechnen, da es sich bei Erdöl nun einmal um eine endliche Rohstoffquelle handelt.
Und endlich machen auch die Automobilhersteller wieder etwas vorwärts um uns Konsumenten ein Auto zu bieten, das uns unsere Mobilitätswünsche auch ohne Benzin zu verbrennen ermöglicht. Zwar verstehe ich noch nicht ganz, wieso man da nicht schneller vorwärts macht, aber immerhin bin ich wieder einmal auf ein neues Objekt gestossen, diesmal etwas erschwinglicher als der Lightning GT.
Der Tesla Roadster ist ein amerikanisches Produkt mit beachtlichen Leistungsdaten. Von 0 – 100 in 4 Sekunden, Batteriereichweite von 350 km, Batterielebensdauer von 160′000 km, Batterieladedauer von 3,5 Stunden und Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h. Nur der Preis ist mit rund Fr. 150′000.– noch etwas hoch für ein Spassmobil.
Die Preise für soche Autos sinken langsam, vielleicht kommt schon bald das erste für das breite Publikum erschwingliche Elektro-Auto das auch dem Fahrer Spass macht auf den Markt.
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11. November 2008
Die Polizei setzt scheinbar eine neue Generation von Radarkästen ein. Diese sind vom Design her nicht mehr so gut zu erkennen, bzw. sind versteckt in Leitplanken, Pfösten oder sogar in Autotüren.
Hier einige Beispiele:


Also aufgepasst und mit offenen Augen fahren. Lieber einmal zuviel auf den Tacho schauen als auf den Verkehr… ist zwar Unsinn, aber solche „Geldmaschinen“ der Polizei mit Toleranzwerten von 3 km/h machen das leider notwendig.
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7. November 2008
Es ist schrecklich, wie ungenau unsere Staumeldungen im Radio und im Internet sind. Da sind wir nun international vernetzt und können sozusagen per Satellit fast zusehen, wenn irgendwo in der Wüste Gobi eine Wüstenspringmaus hustet, aber wenn wir 2 Kilometer von zu Hause auf die Autobahn fahren, wissen wir nicht, ob wir direkt in einen Stau hinein fahren oder nicht.
Was ich damit sagen will, ist, dass wir die Technik zwar haben, aber aus einem mir nicht verständlichen Grund nicht nutzen.
Heute Mittag wurde z.B. erst eine halbe Stunde nach Entstehung eines Staus auf dem Zürcher Nordring vor diesem Stau gewarnt. Unendlich viele Leute hat man also mitten in diesen Stau hineinfahren lassen und diesen damit noch vergrössert.
Nun, da der Stau vorbei ist, folgendes:

Im Radio um 12.30 h und im Internet um 12.19 h, bzw. 12.38 h wird immer noch vor einem Stau auf der A1, Zürcher Nordring gewarnt. Ein kurzer Blick nur schon auf eine Webcam belegt folgendes:

Um 12.20 h ist bereits kein Stau mehr vorhanden, wie ein Blick auf die Webcam bei Zürich Seebach zeigt.
Wieso wird das nicht so gemeldet? Wieso wird das dem Autofahrer und auch den LKW-Fahrern vorenthalten? Wieso wird das nicht automatisch in die Navigationsgeräte der Autofahrer eingespeist, wie in Deutschland?
So bringen Staumeldungen einfach gar nichts. Wenn man den Verkehrsfluss effizienter machen wollte, müsste man da professionalisieren. Dies würde weniger kosten als der Ausbau von Autobahnen (der natürlich deswegen noch lange nicht unnötig würde…) und wäre vor allem schneller umsetzbar! Also, liebes Verkehrsdepartement: an die Arbeit.
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8. Oktober 2008
Heute bin ich im Netz auf einige gute Ideen bezüglich Radarwarnungen gestossen. Radarwarngeräte und im Navigationsgerät eingebaute Radarwarnungen sind ja verboten. Und auch für die Radarwarnungen in den Lokalradios sind die Stunden gezählt (siehe mein gestriger Beitrag).
Laut folgendem Zeitungsbericht sind Selbsthilfegruppen, z.B. per SMS, legal. Dazu gibt es für die Ostschweiz Polinf oder für die ganze Schweiz das Portal Radar.ch.
Macht mit dabei. Je mehr Leute teilnehmen, desto genauer und aktueller die Meldungen und desto besser das System.
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7. Oktober 2008
Wir Autofahrer werden einmal mehr das Ziel von Bundesrat Leuenbergers Verkehrs- und Medienpolitik.
Aus den Lokalradios kennen wir die Radarwarnungen ja bestens. Man weiss dann wo ungefähr die uniformierten Freunde stehen und kann in noch besondererem Mass als sonst schon akribisch auf seinen Tacho schauen. Auch das Ziel der Verkehrssicherheit wird dadurch erreicht, da auf besagten Strecken niemand mehr zu schnell fährt.
Gemäss Blick will Leuenbergers UVEK dies aber neu denjenigen Radiostationen verbieten, die Konzessionsgelder erhalten (gemäss dem neuem Radio und Fernsehgesetz, RTVG) . Es entspreche nicht dem Leistungsauftrag. Begründet wird dies damit: „Früher gingen wir davon aus, dass Autofahrer aufgrund solcher Warnungen generell langsamer fahren. Doch sie bremsen vor dem Radar und geben danach wieder Gas.“
Wer öfters in diese Radarwarnungen reinhört weiss, dass die gar nicht immer genau genug sind, um nur kurz bremsen zu können und danach wieder Gas zu geben. Und die Aussage unterstellt ja gerade pauschal jedem Autofahrer, dass er ein Raser sei. Es ist ein weiterer Versuch, die Autofahrer pauschal zu verurteilen und es zeigt deutlich die Geisteshaltung, die im UVEK vorherrscht. Hört endlich auf mit diesem ideologischen Kreuzzug gegen die Autofahrer!
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Verfasst von autofahrer
25. September 2008
Ich habe es ja in meinem Beitrag Die Autogegner vorhergesagt, dass der Anti-Auto-Lobby auch dann noch Ideen gegen den Individualverkehr in den Sinn kommen, wenn dereinst Autos umweltneutral unterwegs sind.
In einem Interview mit der NZZ hat diese Befürchtung nun gar Bundesrat Moritz Leuenberger bestätigt. Dort sagt er ganz unscheinbar im letzten Satz auf die Frage nach dem von ihm propagierten Road-Pricing:
„…Anderseits denken wir voraus, um die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur in einer späteren Zeit zu sichern, wenn die Fahrzeuge nicht mehr mit Erdöl betrieben werden und die Mineralölsteuern zurückgehen oder ganz versiegen. Es geht also um eine verursachergerechte Alternative für die Ablösung des heutigen Systems und nicht darum, zu mehr Geld zu kommen. “
Leuenberger plant also, den Individualverkehr weiter zu schröpfen, auch wenn die Autos dannzumal umweltfreundlich fahren. Sein Kreuzzug ist eindeutig ideologisch gegen das Individuelle gerichtet, anders kann das nicht interpretiert werden.
Dieser Bundesrat sollte zurücktreten und die Planung der künftigen Verkehrssysteme Leuten überlassen, die etwas davon verstehen. Klar muss auch der künftige Strassenverkehr finanziert werden. Man muss dann aber von Transferkosten von A nach B sprechen, die gleich teuer sein müssen, egal welches Verkehrsmittel man wählt. Darum darf man schon heute präventiv keinem Road-Pricing zustimmen!
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Verfasst von autofahrer