Absurd – Leere Busse blockieren den Verkehr!

21. April 2009

Eine Absurdität sondergleichen habe ich heute festgestellt. Es ist ja schon ungerecht, wenn Busse an sich separate Spuren haben und Ampeln für die übrigen Verkehrsteilnehmer auf rot stellen können. Warum sollte eine Person die im Bus sitzt gegenüber einer Person die im Auto sitzt bevorzugt behandelt werden? Umsomehr, weil der Autofahrer für seine Kosten selber aufkommt und erst noch den Busfahrer via Mineralölsteuer quersubventioniert…

Aber heute habe ich festgestellt, dass auch leere Busse, die auf „Dienstfahrt“ sind, die Busspur nutzen und den übrigen Verkehr aufhalten, indem Kreuzungen für alle anderen Verkehrsteilnehmer blockiert werden mit einer roten Ampel. Solches Gebahren ist absolut inakzeptabel und sollte mit einem Hupkonzert der Autofahrer quittiert werden – als Protest.


Immer mehr Velounfälle – Was zu tun ist.

11. Februar 2009

Meine Wahrnehmung täuscht mich halt doch nicht, auch wenn immer wieder Gegenteiliges behauptet wird. Mehrmals habe ich schon festgestellt (auch in diesem Blog), dass sich Velofahrer häufig um die Verkehrsregeln foutieren.

Da wird auf dem Trottoir gefahren, es wird bei rot über Kreuzungen gefahren, der Fussgängerstreifen wird als Radstreifen genutzt und die Velofahrer meinen dann erst noch, dass sie Vortritt hätten. Weiter werden Autos in Kolonnen rechts und links oder gar im Slalom überholt, es werden Sicherheitslinien überfahren, Radwege nicht benützt, Einbahnverkehr nicht beachtet und so weiter.

Nun hat man gemerkt, dass es immer mehr Velounfälle gibt. Endlich, möchte man fast sagen, hat man es gemerkt, dass hier etwas im Argen ist. Nun wie könnte man das Problem lösen? Hier einige Ansätze:

  • Velofahren ist nur noch mit Ausweis zu gestatten. Wer nicht schon einen Auto-, Motorrad- oder Motorfahrrad-Ausweis hat, muss, um ihn zu bekommen, eine theoretische Veloprüfung ablegen um sicherzustellen, dass auch Velofahrer die Verkehrsregeln kennen.
  • Fokus der Polizei auf Verkehrsregelsünder auf dem Velo.
  • Erhöhung der Bussen für Velovergehen auf das Niveau vom Auto, d.h. zum Beispiel, dass beim Überfahren eines Rotlichts eine Busse von Fr. 250.– fällig wird.
  • Anbringen eines Nummernschildes, wie beim Motorfahrrad, damit Fotos von Verkehrskameras (z.B. Blitzkästen bei roten Ampeln) und Zeugenaussagen auf den Halter schliessen lassen. Damit kann man auch die scheinbare Anonymität, hinter der sich viele Velosünder verstecken, aufheben.
  • Ausweisentzüge bei schweren Verkehrsdeliken (analog zum Auto).

Die elektronische Signalisation auf der A1 im Limmattal hat Tücken

9. Dezember 2008

Die Geschwindigkeitssignalisation auf der A1 im Limmattal ist immer noch katastrophal.

Heute Morgen um 8.00 h ist bei Neuenhof Stau signalisiert und die Geschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt. Ein Stau ist jedoch nirgends sichtbar.

Das Übel geht aber weiter. Die folgenden, dynamischen Geschwindigkeitssignale sind ausgeschaltet. Viele Fahrer denken darum, es seien weiterhin nur 80 km/h erlaubt (da die vorher signalisierten 80 km/h ja nie aufgehoben wurden).

Absurd wird die Situation nach der Raststätte Würenlos. Wer dort auf die Autobahn auffährt, sieht auf der Einfahrspur ein „alles aufgehoben“, kann also mit 120 km/h fahren.

Nun haben wir auf der Strecke Würenlos – Limmattaler Kreuz Fahrer die mit 120 km/h fahren dürfen und solche, die nur mit 80 km/h fahren dürfen :-) Das Chaos ist programmiert. So geht das nicht!

Liebe Aargauer Verkehrsplaner: Wenn ihr schon dynamische, elektronische Geschwindigkeitstafeln habt, dann braucht diese auch und signalisiert lieber „alles aufgehoben“ anstatt nichts!


Sind Autofahrer Strassenbenutzer 2. Klasse

23. September 2008

Wieso wird eigentlich der öffentliche Verkehr gegenüber dem Privatverkehr immer privilegiert. Fast bei jeder Kreuzung gehen die Ampeln für die Autofahrer auf rot wenn ein Bus auch nur schon in die Nähe der Kreuzung kommt.

Sind denn eigentlich Autofahrer Strassenbenutzer zweiter Klasse? Wenn es der Zufall will, kommen die Busse im Zeitabstand der Grünphase. Das verkürzt natürlich dann die effektive Grünphase um ca. die Hälfte, was einen Riesenstau auslöst. Und dazu sind dann diese Busse meist noch halb leer…

Mit diesem Sonderzüglein sollte man sofort aufhören. Auch Busbenutzer sollen im Stau stehen, genau so wie die Autofahrer dies auch tun müssen. Vielleicht sieht dann ja der eine oder andere Grüne ein, dass es mehr Strassen braucht um den täglichen Pendelverkehr zu schlucken.


Wo ist eigentlich die grüne Welle hingekommen?

12. September 2008

Ich erinnere mich, nicht vor allzulanger Zeit, da gab es die grüne Welle noch. Und damit war keine linke Partei gemeint, sondern auf einander abgestimmte Verkehrsampeln.

Es leuchtet ja auch ein. Auf einer Durchgangsstrasse mit viel Verkehr macht es keinen Sinn, diesen Verkehrsstrom bei jeder Ampel zu bremsen und wieder neu zu beschleunigen. Das nervt den Fahrer, kostet Zeit und ist überhaupt nicht umweltfreundlich.

Scheinbar sind unsere städtischen Verkehrsplaner vielerorts davon abgekommen und haben die Ampeln so abgestimmt, dass man möglichst von Rotlicht zu Rotlicht kriecht. Und als Problem oder sogar als Priorität wird das von grünen Stadträdten wie Frau Genner natürlich nicht angesehen.

Man beklagt sich lieber über Lärm und Luft anstatt kleine, machbare Dinge dagegen zu tun – das ist grüne Real-Politik!


Start-Stopp-Automatik

5. September 2008

Immer wird dem Autofahrer Schuld gegeben an der Umweltverschmutzung. Neben der Tatsache, dass der Autofahrer nur einen kleinen Teil an die Umweltverschmutzung beiträgt würde man, wenn man konstruktiv wäre, lieber auf die Autoindustrie eindreschen als auf den Anwender, der schliesslich mit dem fahren muss, was im Angebot steht.

So gibt es zum Beispiel die Start-Stopp-Automatik, die den Motor z.B. bei längeren Rotphasen automatisch ausschaltet bereits. Die Automatik stellt den Motor so ab, dass die Nebensysteme (z.B. Entertainment) weiter am laufen bleiben und er beim Neustart sofort zur Verfügung steht und schneller anspringt. Siehe auch Artikel in N24.

Man könnte sogar noch weiter gehen. Die Ampeln könnten Funk-Impulse aussenden, kurz bevor sie auf grün gehen, die dann die Autos rechtzeitig anspringen lassen. Die Technik dazu wäre umsetzbar, und es wäre dem Autofahrer wie auch der Umwelt gedient. Aber nein, man macht lieber den Autofahrer zum Sündenbock und behält ihn als Sündenbock. Das ist einfacher als neue (eventuell aber die wirklichen) Schuldige an der Umweltverschmutzung zu suchen.


Gelten Verkehrsregeln auch für Velofahrer?

26. August 2008

Eigentlich wollte ich ja heute nicht schon wieder über die Velofahrer schreiben. Aus aktuellem Anlass habe ich mich aber doch dafür entschieden.

Wissen eigentlich Velofahrer, dass die Verkehrsregeln auch für sie gelten?

Bei mehreren Ampeln habe ich heute morgen beobachtet, dass offenbar rote Ampeln für Velofahrer nicht gelten. Kein Velo hält an, wenn die Ampel rot ist. Dabei kommts dann zu gefährlichen Situationen, wenn Velofahrer fast die Fussgänger auf dem Fussgängerstreifen über den Haufen fahren.

Es kam aber noch schlimmer. Bei einer weiteren Kreuzung hatte es sogar eine separate Ampel für Velofahrer, die auch rot war. Immerhin hielt ein Velofahrer an, die Mehrheit kümmerte aber auch dies nicht.

Da müsste die Polizei einmal ansetzen. Es ist zwar nicht so bequem wie Parkbussen zu verteilen, aber auf jeden Fall ist das Vergehen gefährlicher einzustufen. Gebt nicht immer nur den Autofahrern Bussen, auch die anderen Verkehrsteilnehmer sollten dazu angehalten werden, die Verkehrsregeln einzuhalten!


Ampeltechnologie

25. August 2008

Wochenende – da fährt man auch mal zum Vergnügen mit dem Auto. Es hat viel weniger Verkehr, man fährt andere Strecken und alles ist weniger hektisch.

Erstaunlich ist dann, dass bei einer Kreuzung mit 3 Strassen auf jeder Seite 1 Auto vor der roten Ampel wartet. Keiner darf fahren. Nach fast einer Minute darf der erste fahren, dann der zweite, dann endlich ich, der dritte. Wäre die Ampel nicht eingeschaltet, wäre das ganze viel zügiger abgehandelt worden!

Es ist unverständlich, dass Ampeln am Wochenende so eingestellt sind, als wäre Rush Hour an einem Werktag. Heute gibt es Techniken, mit denen man z.B. das Verkehrsaufkommen messen kann und die Ampel nur bei Bedarf eingeschaltet ist. Nebst dem zügigen Verkehrsfluss könnte man auch damit auch etwas für die Umwelt tun.


Die rote Ampel

20. August 2008

Heute erlebte ich es wieder einmal. Ich stehe vor der Ampel in der Kolonne. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es nicht reichen wird, bei der nächsten Grünphase durch zu kommen. Dafür stehe ich zuweit hinten. Wenn es grün wird, kommt trotzdem Hektik auf. Vorne ist jemand, der ewig lange nicht losfährt. Hinten wird schon gehupt. Als er endlich losfährt, schliessen alle sehr dicht auf. Kein Mindestabstand wird mehr eingehalten. Es wird Orange, jeder will noch schnell durch und einer macht dann doch eine Vollbremsung. Und bei rot stellt keiner den Motor ab, man will ja nicht in die Situation kommen, dass er bei grün nicht gerade anspringt.

Nun, wie könnte man diese Hektik verhindern. Ganz einfach. Man bringt einen Sekundenzähler-Countdown an, der jeweils die verbleibende Zeit der Grünphase wie auch der Rotphase anzeigt.

Dadurch könnte man ruhig bleiben bei grün, da man ja sieht, wie lange es noch grün bleibt und abschätzen könnte, ob es überhaupt noch reichen kann. Und bei rot könnte man getrost den Motor abstellen, da man ja nicht plötzlich von der grünen Ampel überrascht wird (in diversen asiatischen Ländern gibt es dieses System übrigens bereits).