27. Mai 2009
Die Stadt Zürich will schon jeden Blödsinn mitmachen. Jetzt soll wieder ein autofreier Tag eingeführt werden, der 22. September. Dieser Tag ist ein Dienstag. Der normale Bürger, die normale Bürgerin muss an diesem Tag zur Arbeit. So macht ein Autofahrverbot in der Stadt Zürich nicht nur den Autofahrern das Leben zur Hölle, sondern auch den Bahnfahrern, die dann in den übervollen Zügen erst recht keinen Platz mehr finden.
Und was bringt es sonst noch? Ich war an diesem 22. September 1997 in Frankreich mit dabei. Die Franzosen nahmen es aber nicht so streng mit dem „Fahrverbot“. Das war mehr Propaganda und wurde überhaupt nicht konsequent durchgezogen. Wie ich die Zürcher kenne, werden die es penibel genau nehmen und Bussen verteilen… wobei wir dann auch schon dabei wären, was es bringt – zusätzliche Einnahmen in der Bussenkasse. So einfach ist das!
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19. Mai 2009
Der Zürcher Kantonsrat hat gestern entschieden, dass künftig die Gemeinden das Hoheitsrecht über Fussgängerstreifen haben sollen, und nicht mehr die Kantonspolizei. Als Grund wird angefügt, dass die Kantonspolizei zu restriktiv sei bei der Bewilligung von Fussgängerstreifen. Sie gewichte die Gewährleistung eines flüssigen Verkehrsflusses höher.
Ich kann da der Kantonspolizei nur zustimmen. Wenn inskünftig in jeder Gemeinde alle paar Meter ein Fussgängerstreifen ist, auf dem die Fussgänger Vortritt haben und sowieso unachtsam auf diesen hinauslaufen, dann ist es vorbei mit flüssigem Verkehr. Dann haben wir Stau in allen Gemeinden, dauernd. Ob das die Wohn- und Lebensqualität heben wird, bezweifle ich.
Man kann ja die Strasse mit der gebotenen Vorsicht auch ohne Vorhandensein eines Fussgängerstreifens überqueren. Der Fussgängerstreifen stellt an exponierten Orten ja sowieso nur eine Schein-Sicherheit für den Benutzer dar. Wo die Autofahrer z.B. aufgrund der Sichtverhältnisse nicht mehr rechtzeitig bremsen können, bringt ein Fussgängerstreifen wenig. Die Polizei war bisher dafür besorgt, dass die Fussgängerstreifen nicht so angebracht wurden oder entfernt wurden, was die Sicherheit erhöhte und die Anzahl Unfälle verringerte. Ich denke nicht, dass die Gemeindebehörden überall mit dieser Umsicht und schon gar nicht mit dieser Konsistenz planen werden…
Und wer war für diesen kurzsichtigen Entscheid im Kantonsrat verantwortlich? Die Linken mit Hilfe der CVP. Dagegen haben sich geschlossen die FDP und die SVP gestellt. Liebe Autofahrer, berücksichtigt dies bitte. Wählt bei den nächsten Wahlen nur FDP oder auch SVP. Für mehr Sicherheit und Freiheit – auch auf der Strasse!
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12. Mai 2009
Es ist ja schon unglaublich, was sich das Zürcher Baudepartement leistet. Da wird nun für mehr als 13 Jahre an der Westumfahrung gebaut, und der Eröffnungstermin vom 4. Mai 2009 war schon seit längerer Zeit bekannt.
Da dürfte man doch annehmen, dass dann eine Woche später, am 12. Mai 2009 nicht bereits wieder eine erste Baustelle auf der Westumfahrung vorhanden ist. So viel Planung würde ich sogar einem Beamtenapparat zumuten.
Die Realität ist leider anders. Autobahnausfahrt Urdorf-Nord, heute morgen: Baustelle ist signalisiert. Verengung der Ausfahrt auf 1 Spur, keine Bauarbeiter in Sicht, jedoch ein gefährlicher Rückstau bis auf die Autobahn.
Was plant das Baudepartement eigentlich genau??
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11. Mai 2009
Linken und Grünen Kreisen, die sich immer als Mehrheitsvertreter in ihrem Kampf gegen das Auto sehen, ist wieder mal die Realität vorgeführt worden. Ihre absurde Demo für den Abriss der Hardbrücke letzten Samstag wird heute in den Medien wie folgt kommentiert: „Trotz mehr als 40 Organisationen und Parteien, die zur Teilnahme aufgerufen hatten, haben sich am Samstagmittag nur rund 200 Personen am Demonstrationszug vom Bullingerplatz über die Hardbrücke und die Rosengartenstrasse hinauf zum Schulhaus Nordstrasse beteiligt. Bei den anfänglichen Reden auf dem Bullingerplatz waren nicht viel mehr als 30 Leute anwesend gewesen.„
Man muss zwei Sachen klar sehen:
- Die Hardbrücke steht für den Nord-Süd-Verkehr (und kann einmal durch den Stadt- oder Seetunnel ersetzt werden). Die Westumfahrung hat mit der Hardbrücke nichts zu tun. Der Seetunnel sollte schnellstens umgesetzt werden, um die Stadt zu entlasten.
- Wenn es 40 Organisationen nur schaffen, rund 200 Leute zusammenzubringen (5 Leute pro Organisation), könnte es eventuell sein, dass nicht mal die Basis dieser 40 Organisationen und Parteien hinter deren Anliegen steht. Die Fundamentalopposition gegen die Mobilität sollte endlich aufgegeben werden. Die Enpässe im Strassennetz sollten zügig beseitigt werden, das ÖV-Netz parallel dazu auch der Bevölkerungsentwicklung angepasst werden. Nur so können wir uns zivilisiert weiterentwickeln.
Staus sind Umweltverschmutzung und unnötiger Zeitverlust, der unnötige Kosten verursacht. Und da niemand freiwillig in einen Stau geht, bringt es auch nichts, ihn „wegreden“ oder „wedemonstrieren“ zu wollen. Die Leute brauchen die Mobilität und müssen von A nach B kommen, damit die Wirtschaft funktioniert. Und die Aufgabe des Staates als Infrastruktur-Versorger ist es, die nötigen Wege dafür zur Verfügung zu stellen.
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4. Mai 2009
Eigentlich wollte ich etwas kürzer treten mit Kommentaren zum Verkehr in und um Zürich. Die Aktualität und die Dreistigkeit von Bundesrat Leuenberger und seinen nationalen wie auch kantonalen Verkehrsdepartementen veranlassen mich dazu, mich wieder mal zu äussern:
- Die Westtangente in der Stadt Zürich wird geschlossen, bevor die Westumfahrung eröffnet wird. Nur Naive sehen nicht, dass das zu Staus führen muss. Da wurde bewusst der Autofahrer schikaniert. Man müsste die beiden Strecken mindestens 1 – 2 Wochen parallel laufen lassen, bis sich der Verkehrsfluss über die neue Autobahn eingependelt hat.
- Kommentare des städtischen Verkehrsdepartementes, dass man „nicht mit so viel Verkehr“ gerechnet hat legen offen, dass die Verantwortlichen keine Ahnung von den Verkehrsflüssen haben. Erschreckend. Aber was erwartet man mit einer Grünen wie Frau Genner im Stadtrat? Sie kümmert sich nur um Velowege… die sind wirtschaftlich ja auch wichtiger als die unzähligen Stunden, die Arbeitnehmer im Stau verbringen, oder?
- Dann noch zu anderen Nadelöhren: Die Nord-Süd-Achse am Gotthard und am San Bernardino war am Wochenende auch komplett zu. Dort bräuchte es nicht nur neue Tunnel, sondern bis dahin auch vernünftig denkende Verkehrslenker. Auf der San Bernardino-Route wird z.B. ein kleinerer Tunnel saniert. Nur 1 Spur steht für den gesamten Verkehr abwechslungsweise für die Nord- und die Südrichtung zur Verfügung. Am Sonntag Abend staut sich daher von Süden her der Verkehr auf 6 – 8 Kilometern. Von Norden her sind es gerade mal 100 – 200 Meter Stau… Trotzdem wird stur der Verkehrsfluss via Norden gleich lang aufgehalten wie derjenige nach Süden. Dabei könnte man die paar Autos, die nach Süden wollen über die Kantonsstrasse führen und den Fluss richtung Norden kontinuierlich aufrechterhalten. Man müsste nur wollen – das ist ein politischer Entscheid!
Bedenkt diese Tatsachen einmal. Und denkt wieder daran, wenn ihr das nächste Mal wählen geht. Leute, die das zu verantworten haben, sollte man nicht wiederwählen. Das betrifft nicht nur SP (Leuenberger) und Grüne (Genner), sondern auch die SVP (Kägi).
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Verfasst von autofahrer