29. Januar 2009
In der NZZ von heute bin ich auf einen sonderbaren Artikel aufmerksam geworden. Dort wird plakativ festgestellt, dass das Eis immer weniger wird. Es wird dann aufgeführt, dass in den Alpen im Jahr 2007 die Eisdicke um 2,5 bis 3 Meter abnahm, dass weltweit die Eisdicke um durchschnittlich 70 bis 80 cm abnahm, dass in Skandinavien und Nordamerika einige Zunahmen zu verzeichnen seien, aber in Südamerika der Saldo durchwegs negativ sei. Bla, bla, bla, soweit eigentlich einem Qualitätsblatt unwürdig.
Es wird dann weiter festgehalten, dass der Gletscherverlust in den letzten Jahren höchst überdurchschnittlich sei. Und in einem Nebensatz wird dann noch erwähnt, dass die internationale Gletscherbeobachtung seit 1984 nach einheitlichen Methoden gemacht wird.
Betrachtet man die 25 Jahre seit man systematisch beobachtet in einem grösseren Kontext, z.B. seit der letzten Eiszeit oder seit dem Aussterben der Dinosaurier, dann ist es schon ein bisschen gewagt, die Klimawandel-Apokalypse auf solche und ähnliche Studien zu gründen…
Derzeit wird der kleinste Strohhalm dazu verwendet, aus Klimawandel-Gründen auf die Autofahrer los zu gehen. Das muss aufhören, dann kann man beginnen, ernsthaft darüber zu diskutieren und zu forschen, ob es einen Klimawandel gibt und ob der Mensch allenfalls etwas dagegen tun kann.
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Politik, Umwelt |
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28. Januar 2009
Gemäss einem Artikel der NZZ soll die Axenstrasse saniert werden. Die Bauarbeiten sollen 2011 beginnen und 2025 abgeschlossen sein.
Ja, Sie haben richtig gelesen. Da wird 14 Jahre lang an ein paar Kilometern Strasse und Tunneln gebaut.
Diese Zeitdauer, nicht nur auf dieser Baustelle, sondern auf Baustellen in der Schweiz im generellen, ist einfach inakzeptabel lange. Man sollte auf Hauptverkehrs-, Transit- und Pendlerachsen Baustellen im 3-Schichten-Betrieb, 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche führen, dann könnte vieles schneller und ohne langjährige Verkehrsbehinderungen realisiert werden!
Aber da ja von ganz zuoberst, vom Bundesamt für Verkehr, die Losung ausgegeben wurde, den Strassenverkehr möglichst zu blockieren, bleibt das wohl so lange ein Wunschtraum, wie Herr Leuenberger dort am Drücker ist.
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Verfasst von autofahrer
27. Januar 2009
Gemäss einem Bericht von 20 Minuten nimmt die „Unaufmerksamkeit“ im Strassenverkehr zu. Im Jahr 2008 gab es einen Anstieg um 7,5 % auf etwas mehr als 8500 Fälle und den entsprechend daraus resultierenden Unfällen.
Es handle sich dabei vor allem um Ablenkung durch Telefon, Navi und anderer Kommunikations- und Multimediaelektronik.
Es ist schon klar, wieso das passiert. Die Polizei konzentriert sich lieber auf Parksünder und auf „s’radärle“. Das ist viel einfacher, als systematisch die Vieltelefonierer im Auto zu schnappen. Bundesrat Leuenbergers „Vision Zero“ wird dadurch ins lächerliche gezogen. Die falschen Zielvorgaben von seinem Verkehrsdepartement haben zu diesen Zuständen geführt.
Man muss nur mit offenen Augen herumfahren. Überall sieht man telefonierende Leute mit dem Handy am Ohr – nur die Polizei sieht sie nicht…
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Gegen Via Sicura, Politik, Polizei, Verkehrsregeln |
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Verfasst von autofahrer
26. Januar 2009
Wir kennen alle den Abzug für Berufsauslagen aus der Steuererklärung. Dort kann man Kosten für Arbeitsweg, Mittagessen, Weiterbildung, etc. abziehen.
So wird einem auf jeden Fall vorgegaukelt. Auch wenn effektiv das Auto für den Arbeitsweg verwendet wird, kann oft nur ein Bahnbillet abgezogen werden. Die Bedingungen, damit man das Auto auch abziehen kann, sind von Kanton zu Kanton verschieden und lauten oftmals so:
- Zeitersparnis von mehr als 60 Minuten pro Tag
- Arztzeugnis
- Arbeitsweg insgesamt mehr als 2 Stunden pro Tag
- etc.
Das ist doch nichts anderes als eine staatlich subventionierte ÖV-Förderung. So sollte es nicht sein. Jeder sollte das Transportmittel abziehen dürfen, das er im richtigen Leben auch effektiv verwendet. Alles andere ist theoretischer Blödsinn.
Und um es allen zynischen Kommentaren vorweg zu nehmen. Ich selber darf den Abzug fürs Auto machen, da ich einen Wohnort habe, der genug weit weg ist vom ÖV (was mich daneben auch noch vom unsäglichen Bahnlärm befreit).
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23. Januar 2009
Will Zürich seine Verkehrsprobleme lösen, sollte auf keinen Fall eine SP-Frau Stadtpräsidentin werden.
Mit Frau Genner sitzt bereits eine Grüne im Stadtrat. Sie verhindert alle Umfahrungsstrassen und Entlastungsstrassen und leitet den Verkehr durch die Quartiere. Und die Quartiere stattet sie mit Einbahnverkehr und anderen Schikanen aus. Der Verkehr wird dardurch nicht kleiner, sondern wird potenziert, da jedermann Umwege fährt und Schleichwege suche muss. Von der Parkplatzsuche will ich hier nun gar nicht anfangen…
Wenn nun mit Frau Mauch nochmals jemand von den ÖV-Lobby sogar zum Stadtpräsidenten gewählt wird, dann hat Zürich das perfekte Verkehrschaos. Für Pragmatiker gibt es nur eine Wahl: Frau Kathrin Martelli wählen!
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Verfasst von autofahrer
22. Januar 2009
Uns Autofahrern wird ja häufig vorgeworfen, dass wir Egoisten seien und uns im Verkehr auch so verhalten.
Nun aber zum Busbenützer: Der Bus hält am rechten Strassenrand. Von links rennen einzelne Leute ohne auf den Verkehr zu schauen über die Strasse. Sie wollen ja unbedingt diesen Bus noch erreichen. Derweil schreitet eine Traube aussteigender Leute vor und hinter dem Bus, ohne auf den Verkehr zu schauen, über die Strasse, statt die Fussgängerunterführung zu benützen. Der Autofahrer schaut dann schon…
Das ist egoistisches ich, ich, ich-Verhalten.
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Verfasst von autofahrer
21. Januar 2009
Im Via Sicura Massnahmenkatalog steht (Art. 68a neu, Schadenverlaufserklärung, Strassenverkehrsgesetz): „Wer die Haftpflichtversicherung wechseln will, soll künftig von seiner bisherigen Versicherung eine Schadenverlaufs- beziehungsweise Schadenfreiheitserklärung einfordern können. Mit der Schadenfreiheitserklärung kann der Halter oder die Halterin gegenüber der neuen Versicherung nachweisen, dass er oder sie in den letzten 5 Jahren keine Schäden verursacht hat.“
Dagegen wäre eigentlich nichts einzuwenden. Nur steht nicht, was als solcher „Schaden“ gilt. Eine Bagatelle ohne Personenschaden (z.B. kleiner Blechschaden) darf doch nicht gleich gewertet werden wie ein durch Rasen verursachter Mega-Unfall.
Konsequenz wird sein, dass man bei Fehlen der Schadenfreiheitserklärung keine oder nur noch eine überteuerte Haftpflichtversicherung erhält. Weiter wird das zur Konsequenz haben, dass jeder, der einen Bagatellunfall hat, inskünftig diesen selber bezahlen wird, um seinen „guten Ruf“ bei der Versicherung nicht zu gefährden. Und man gibt mit so einer Regelung auch den Versicherungen eine zu grosse Macht, die sie ausnützen könnten bzw. untergräbt den eigentlichen Versicherungsgedanken.
De facto hat dann also die breite Masse, die selten mal in einen Bagatellunfall verwickelt ist, genau dann keine Versicherungsdeckung mehr dafür. Will man das wirklich?
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Verfasst von autofahrer
20. Januar 2009
Wieso eigentlich müssen Lieferwagen auf der Autobahn immer, aber auch wirklich immer auf der linksmöglichsten Spur fahren? Und das meist zu langsam, spätestens dann, wenn die kleinste Steigung kommt?
Man sollte Lieferwagen gleich behandeln wie Lastwagen. Und die gehören allesamt auf die Normalspur!
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Verfasst von autofahrer
19. Januar 2009
Der WWF, Greenpeace und der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) kommen mit einer neuen Schnapps-Idee gegen das Auto (siehe Tagesanzeiger). Mit den Emissionen von CO2 von den Autos soll ein Handel aufgebaut werden und man setzt die Grenze bei 80 g CO2 pro Kilometer.
Nebst der dadurch entstehenden gewaltigen Administration geht es vor allem darum, den Autofahrern wieder eine neue Steuer zur Last zu legen, nach der sich ständig erhöhenden Mineralölsteuer, der „temporären“ Autobahnvignette, der Motorfahrzeugsteuer, etc. etc.
Solche Ideen muss man mit allergrösstem Widerstand bekämpfen. Über neue Steuern der Autofahrer kann man dann diskutieren, wenn die Bahn und der übrige ÖV endlich seine Kosten selber trägt und nicht von den Autofahrern quersubventioniert werden muss.
Und den Herren vom VCS scheint noch nicht aufgefallen zu sein, dass viele ihrer Busse auch CO2 ausstossen und dass die Bahn hauptsächlicher Verursacher von Feinstaub ist. Aber dort, wo es effektiv wäre, will man aus ideologischen Gründen natürlich nicht ansetzen.
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Verfasst von autofahrer
16. Januar 2009
Ich habe den Tacho meines Autos bei einer Prüfstelle eichen lassen. Das sollten Sie auch einmal tun, dann wissen Sie nämlich, wie schnell Sie wirklich unterwegs sind. Folgende Resultate:
| Angezeigte Geschwindigkeit |
Effektive Geschwindigkeit |
| 50 km/h |
46 km/h |
| 80 km/h |
76 km/h |
| 100 km/h |
95 km/h |
| 120 km/h |
116 km/h |
Wie man sieht, fährt man immer langsamer als erlaubt, wenn man „auf Strich“ genau gemäss Tacho fährt.
Man kann also die Tachonadel ruhig ein wenig über den Strich bewegen und damit für flüssiges Fahren und weniger gefährliche Überholmanöver sorgen – aber das natürlich nur wenn es die Verhältnisse zulassen.
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Verfasst von autofahrer