31. Dezember 2008
Auch Nachts fahren sie herum, die unkonzentrierten, die mit dem Natel am Ohr, die Ignoranten, die Grünen, die Schleicher und alle weitere, die sich keinen Deut darum kümmern, ob sie den Gegenverkehr mit Vollicht blenden oder nicht.
Wenn ihr den Aufwand nicht auf Euch nehmen wollt, kurz vom Vollicht auf das Abblendlicht zu wechseln, damit auch der Entgegenkommende noch etwas sieht, dann fahrt mit der Bahn!
Meine Beobachtungen haben gezeigt, dass es sich bei diesen Sündern meist um Leute mit alten, ungepflegten Kleinwagen handelt, also wahrscheinlich um Grüne, die meinen dass sie damit noch etwas für den Umweltschutz tun. Oder dann sind es Schleicher, die sich auch mit Vollicht nicht mehr als 60 km/h ausserorts zu fahren getrauen. Ansonsten sind es Leute, die gerade am Handy sind oder in der Handtasche „nuschen“. Allen diesen Beispielen sollte man den Ausweis entziehen. Beim Autofahren hat man sich zu konzentrieren auf das Fahren – basta!
Und noch etwas. Das Vollicht erst wieder einschalten, wenn man am entgegenkommenden Auto vorbei ist, nicht kurz davor – denn auch das blendet immens. Oder was denkt ihr euch eigentlich dabei?
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30. Dezember 2008
Es ist Weihnachtszeit, und – wie schon in meinem letzten Beitrag erwähnt – es hat wenig Verkehr auf den Strassen. Eigentlich wunderschön. Die Autobahn ist fast leer. Aber es gibt immer noch ein paar hartnäckige Störenfriede!
Ja, Sie sind gemeint! Sie, der bei null Verkehr auf einer dreispurigen Autobahn immer noch stur und ängstlich mit 110 km/h auf der Mittelspur fährt. Haben Sie noch nicht gemerkt, dass weit und breit kein anderes Auto ist? Haben Sie noch nicht gemerkt, dass man mit 120 km/h fahren dürfte? Haben Sie noch nicht gemerkt, dass die rechte Spur frei ist?
Diese komplett unfähigen, dilettantischen Autofahrer sollte man ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen. Es gilt immer noch das Gebot rechts zu fahren auf einer Autobahn. Wer das bei null Verkehr nicht macht, dem gehört meines Erachens sofort der Führerschein entzogen wegen grober Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.
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23. Dezember 2008
I had a dream that one day this nation will create enough roads for everyone… I had a dream that one day private transportation will be treated equal to public transportation…
Dieser Gleichberechtigungs-Gedanke kommt in mir auf, da es derzeit wunderschön ist auf den Strassen Zürichs. Es hat so wenig Verkehr, dass man fast bei jedem Nadelöhr ohne Stau und ohne Zeitverlust durchkommt. So könnte es also sein, wenn die Strassen dem Verkehrsaufkommen angepasst würden und nicht von unserer Regierung absichtlich zu knapp konzipiert würden.
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22. Dezember 2008
Ich erinnere mich, dass man früher auf Strassen ausserorts mit Tempo 100 und auf Autobahnen mit Tempo 130 fahren durfte. Nun wurde ich darauf aufmerksam, wieso wir heute Tempo 80/120 haben.
Es ist nicht die Verkehrs-Sicherheit, es sind nicht Raserprobleme, es ist nicht eine höhere Verkehrsdichte, nein, es war das Waldsterben.
Diese Massnahme wurde in den 80er-Jahren als Sofortmassnahme gegen das Waldsterben eingeführt. Nun, da das Waldsterben ein für alle mal erledigt ist und der Autoverkehr offenbar nicht schuld daran war, lässt man die Regelung trotzdem einfach bestehen.
Solche Aktionen sind die Gründe, weshalb man gegen alle „temporären“ Massnahmen im Verkehrsbereich sein muss. Grundsätzlich muss man z.B. gegen „befristete“ Mineralsteuererhöhungen zur Autobahnfinanzierung und gegen „temporäre“ Temporeduktionen wegen Feinstaub, etc. sein. Sonst wird’s über die Hintertüre zu einem permanenten Zustand.
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20. Dezember 2008
Die gestrige Arena behandelte das Thema „Raser“. Neben Nationalrat Philipp Müller (FDP) war auch SP-Nationalrat Daniel Jositsch anwesend. Dieser, und mit ihm die linke Seite der hinteren Reihe, zeigte aber deutlich auf, dass es ihnen nicht nur um die Raserthematik geht, sondern sie einen generellen Kreuzzug gegen die Autofahrer fahren wollen.
Müller brachte z.B. den guten Vorschlag, man solle doch eine „Black-Box“ in Autos einbauen, die nur die zwei Parameter Ort und Geschwindigkeit aufzeichnen. Damit kann man effizient die Raser entlarven, ohne ein flächendeckendes Netz von Radarfallen aufzustellen, die dann hauptsächlich diejenigen Verkehrsteilnehmer mit Bussen überschütten, die mal aus Versehen 2 km/h zu schnell unterwegs sind. Raser fängt man damit aber nur selten.
Jositsch und auch Bundesrat Leuenbergers Via Sicura gehen aber nicht in diese Richtung. Sie wollen weiterhin den normalen Autofahrer mit einem Bussenregime sozusagen fiskal belasten. Raser werden dadurch aber nicht systematisch aufgespürt, so wie das Müllers System täte. Sicherheit für uns alle wird so wieder einmal nicht geschaffen.
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19. Dezember 2008
Endlich wird wieder einmal etwas für die Autofahrer gemacht und die Autobahnen werden weiter ausgebaut. Endlich ist auch der Ausbau des Zürcher Nordrings auf 3 Fahrspuren in diesem Paket mit drin.
Allerdings wird geklagt, dass nur 5,5 Milliarden für die Strasse aufgewendet werden könne. Gleichzeitig wird aber für die Bahn über 21 Milliarden ausgegeben.
Da sieht man wieder mal eindeutig, wie die Prioritäten sind. Alles für die Bahn, fast nichts für die Strasse. Hoffentlich tritt unser Verkehrsminister Leuenberger endlich ab, und hoffentlich übernimmt das dann ein Bürgerlicher, der dann hoffentlich die Bahnromantiker aus dem Departement verscheucht.
Verkehrspolitik ist nicht nur „Isebähnle“, es hat auch Strassen in diesem Land.
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18. Dezember 2008
An dieser Stelle möchte ich einmal ein Kompliment machen. Und zwar gilt das Lob all den Leuten, die im Winterdienst tätig sind, die während und nach dem grossen Schneefall gestern und auch heute eine enorme Arbeit geleistet haben, um uns einigermassen sichere und schneefreie Strassen zu gewährleisten. Sie haben ihr möglichstes getan, so schnell und gut wie physikalisch möglich.
Dass es gestern trotzdem ein Verkehrschaos gab, lag vor allem an den Auto- und Lastwagenfahrern, nicht an den Räumungsequipen.
Bei Schnee und Eis, Verhältnissen, wie sie halt gestern herrschten, ist es geradezu unverantworlich, wie einige Leute gefahren sind. Ohne zusätzlichen Sicherheitsabstand zum Beispiel. Oder mit abrupten Bremsmanövern. Oder auch entweder zu schnell oder dann aber auch nervig zu langsam. Lastwagen, die lieber zuhause geblieben wären als sich in den Verkehr zu werfen blockierten jeden noch so kleinen Hügel. Die Liste könnte endlos weiter geführt werden…
Eigentlich dürften bei solchen Verhältnissen nur noch die Leute auf die Strasse, die ein Schleudertraining gemacht haben, die keine Angst vor den Verhältnissen haben und die eine Winterausrüstung am Auto haben. Allen anderen sollten das Auto stehen lassen.
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Verfasst von autofahrer
17. Dezember 2008
Die Autoverkäufe brechen derzeit drastisch ein. Weil die Konjunktur schlecht läuft, schieben wir halt alle die grösseren Investitionen auf. Die „alte Kiste“ fährt ja schon noch ein Jährchen mehr, so die denkweise.
Zudem werden wir verunsichert, welcher Art denn das Auto der Zukunft sein soll. Ist es klug, noch ein Auto mit Verbrennungsmotor zu kaufen? Kommt morgen das revolutionäre, saubere Auto auf den Markt und wir fahren mit einer Fehlinvestition herum?
All diese Fragen lassen uns unseren Autokauf weiter aufschieben. Herumfahren tun wir so lange mit unserer alten Dreckschleuder. Und ich bezweifle, dass das für die Umwelt nun besser ist.
Wir sollten wieder etwas mehr Optimismus verbreiten. Wenn wir Konjunktur und Umwelt stärken wollen, muss auch der Automarkt funktionieren, als wichtige Konsumstütze!
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15. Dezember 2008
Ich habe Via Sicura ja schon verschiedentlich kritisiert. Nun hat man im Zusammenhang mit der Raserdebatte doch auch endlich auf breiterer Front gemerkt, dass Via Sicura nichts taugt.
Die NZZ am Sonntag hat Zahlen des Bundesamts für Statistik veröffentlicht, die aufzeigen, dass rund 53 % der wegen groben Verkehrsregelverletzungen verurteilten im Jahr 2007 Ausländer waren. Das ist gewaltig überdurchschnittlich bei einem Ausländeranteil von gerade mal 20 %.
Bei diesen Verkehrsregelverletzungen gehe es meist um zu schnelles Fahren. Diese Tatsache ist aber leider noch nicht zu Bundesrat Leuenberger durchgedrungen. Im Via Sicura-Paket fehlen Massnahmen für Prävention, die sich gezielt an Ausländergruppen richten.
Der Grund dafür? Leuenbergers Ideologie ist so grundsätzlich gegen das Auto, dass er diese Tatsache lieber verschweigt und die gesamten Autofahrer kollektiv bestraft. Dass er dadurch alle Strassenbenutzer (auch die Fussgänger und Velofahrer und die kleinen Kinder) gefährdet, nimmt er einfach so in kauf…
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Verfasst von autofahrer
12. Dezember 2008
Via Sicura sieht unter anderem folgende Massnahme vor: „Nachschulung bereits nach dem erstmaligen Fahren unter Alkohol- oder Betäubungsmitteleinfluss sowie nach einem Führerausweisentzug von mindestens sechs Monaten wegen wieder-holten Verkehrsauffälligkeiten.“.
Ich finde dies übertrieben. Vor allem, dass bereits nach einem ersten Vergehen eine Nachschulung fällig wird ist ja absurd. Jeder macht mal einen Fehler. Einmal sollte dieser verziehen werden.
Dann ist der Abschnitt „wiederholte Verkehrsauffälligkeiten“ etwas schwamming definiert. Was bedeutet das den genau? Und auch wieder: ein erstes Mal sollte verziehen werden, erst nach einem zweiten Führerausweisentzug sollten Massnahmen ergriffen werden – sonst triffts die falschen, da bin ich überzeugt.
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