28. November 2008
Via Sicura von Bundesrat Leuenbergers UVEK soll ja unter anderem die Verkehrssicherheit erhöhen und auch gegen asoziale Raser vorgehen. Ich schaue deshalb die Massnahmen im Via Sicura Programm etwas genauer an, werde einzelne Massnahmen herausgreifen und diese kritisch ansehen.
Da wäre zum Beispiel Via Sicura Massnahme 403: Mobilitäts- und Sicherheitserziehung auf allen Schulstufen: Die bereits gute Verkehrserziehung in den Mittelschulen soll inensiviert und auf die Oberstufe ausgeweitet werden.
Unbrauchbar aus folgenden Gründen:
- Zusätzlicher Unterricht kostet Geld und der Nutzen kann nicht direkt nachgewiesen werden.
- Die Schüler können in dieser Zeit an der Oberstufe wichtigeres Lernen als die Zeit mit Verkehrsunterricht zu vergeuden.
- Die Zielgruppe stimmt nicht, gerade jungendliche Raser bleiben dem Unterricht oft fern. Man schult damit Leute, die sich bereits bestens mit den Verkehrsregeln auskennen.
- Es ist eine Art Kollektivstrafe. Einige wenige asoziale rasen, alle müssen zum „Nachsitzen“.
- Gerade diejenigen, die die Verkehrsregeln nicht begreifen und sich nicht daran halten wollen sprechen oft nicht mal deutsch.
Anstatt unseren Kindern noch mehr Zeit in der Ausbildung weg zu nehmen würden wir diesen Punkt besser mit Aktionen im Migrationsbereich ersetzen. Selten hört man nämlich von jungen, Schweizer Rasern.
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Gegen Via Sicura, Politik, Verkehrsregeln |
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Verfasst von autofahrer
27. November 2008
Im Moment ist es wieder vermehrt in Medien und Wahlkämpfen zu hören: Man will den sogenannten Langsamverkehr fördern, Begegnungszonen einführen, Tempo 30 oder gar Tempo 20 Zonen einführen, etc.
Klar, ist alles kein Problem, das kann man machen. Viel Geld für Schwellen, Blumentöpfe, alle 50 Meter ein Kreisel, Einbahnstrassen und andere Verkehrshindernisse ausgeben. Damit Dörfer vom ganzen Verkehr befreit werden und sich alle Fussgänger und Velofahrer in der Begegnungszone treffen können, ein Schwätzchen mitten auf der Strasse haben können und die bösen Autos nirgends Vortritt oder gar Zutritt haben.
Hallo, aufwachen!! Das funktioniert so nicht. Wo bitte schön soll dann der Verkehr hin, wenn nicht gleichzeitig leistungsstarke Umfahrungsstrassen gebaut werden? Das würde ja im Chaos und Dauerstau enden oder käme einem kulturellen Rückschritt ins Mittelalter gleich.
Also, wenn schon Langsamverkehr, dann bitte auch schnelle Umfahrungsstrassen dazu, dann kann man wieder darüber diskutieren!
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Verfasst von autofahrer
26. November 2008
Einige Kommentare haben das Argument schon angeführt, aber auch in persönlichen Gesprächen habe ich schon öfters gehört, dass es in der Schweiz im Strassenverkehr hektischer zu und her gehe als früher, dass die Autofahrer ungeduldiger werden und dass die Toleranz und Rücksichtnahme gegenüber den anderen Autofahrern auf ein bedenkliches Niveau gesunken seien. Auch selber habe ich diese Beobachtungen bereits des öfteren gemacht.
Das äussert sich zum Beispiel an Lenkern, die sich knapp vor einen selbst „hineindrängeln“, im Nichteinhalten von Mindestabständen, an Rechtsüberholern, am nicht-anhalten für Fussgänger, etc.
Da ich immer an das Gute im Menschen glaube, bin ich überzeugt, dass nicht wirklich alle diese „Täter“ schlechte Menschen sind. Wenn die alltäglichen Verkehrssituationen nicht so hektisch wären und viele schlicht überforderten, würden nicht so viele Autofahrer dermassen überreagieren.
Nun, die Situation ist meines Erachtens künstlich geschaffen worden. Man lässt immer mehr Autos zu und baut die dafür notwendigen Strassen und Verkehrswege nicht. So erhöhte sich die Anzahl Autos pro Kilometer Strasse stetig. Nun ist es soweit, dass es so wenig Platz hat auf den Strassen, dass wir reagieren wie Kaninchen in einem zu engen Käfig – wir beissen einander.
Die Schuld ist beim UVEK, dem Departement von Bundesrat Leuenberger und bei den grünen Verhinderungspolitikern zu suchen. Würde man die Verkehrsfläche genügend gross machen, gäbe es nicht so viele Reibereien!
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Fussgänger, Politik, Velofahrer, Verkehrsplanung, Verkehrsteilnehmer |
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Verfasst von autofahrer
25. November 2008
Autofahrer wählen im Kanton Aargau die FDP, die CVP oder die SVP in den Regierungsrat. Nur so ist gewährleistet, dass nach wie vor Strassen, Parkplätze und Infrastruktur allgemein gebaut und unterhalten wird im Kanton Aargau.
Urs Hofmann und Susanne Hochuli von der SP bzw. den Grünen sind auf keinen Fall zu wählen. Ansonsten werden im Aargau Zustände herrschen wie in der Stadt Zürich, wo die rot-grüne Regierung überall Einbahnstrassen, Verkehrsberuhigungsschwellen und Tempo 30-Zonen baut. Dafür werden Parkplätze und Alternativ-Verbindungen und Umfahrungsstrassen abgebaut bzw. gar nicht erst gebaut.
Geht an die Urne und wählt bürgerlich!
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Verfasst von autofahrer
24. November 2008
Soviel zu Bundesrat Leuenbergers Via Sicura und Vision Zero Blödsinn… Die Schweiz hat im Schnitt sehr viele Tote auf Fussgängerstreifen zu beklagen, siehe Tagesanzeiger.
Soweit kommt es, wenn man verantwortungslose, ideologische Verkehrspolitik betreibt, ohne die Realität und das Funktionieren der Menschen zu berücksichtigen. Klar ist es eine super geniale Vision, dass der Fussgänger Vortritt hat am Fussgängerstreifen und die Autofahrer freundlich jeden Fussgänger durch lassen.
Soviel zur Theorie. Die Praxis schaut leider so aus, dass heute Fussgänger der Generation, die das „Luege, lose, laufe“ nicht mehr gelernt haben einfach auf die Strasse laufen, in der irrsinigen Meinung, ein Auto könnte von einer Sekunde auf die andere von 50 km/h auf 0 abgebremst werden.
So haben wir nun dank Leuenberger eine Generation von Fussgängern herangezogen, die nicht mehr wissen, wie man sich im Verkehr zu verhalten hat, die denken sie hätten Vortritt und diesen in verantwortungsloser Manier zu erzwingen versuchen, ja, wir haben fast einen kleinen Krieg auf der Strasse, in dem ein Bundesamt mit bedenklichem Erfolg versucht, die einzelnen Verkehrsteilnehmer gegeneinander aufzuhetzen!
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Verfasst von autofahrer
20. November 2008
Die amerikanische Autoindustrie steht vor grossen Problemen, wenn nicht sogar vor dem Aus, wenn man die heutigen Artikel und NZZ und Tagesanzeiger liest.
Geschichtlich gesehen, wurde die Autoindustrie in den USA immer vom Staat geschützt. Lobbyisten verhinderten den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und förderten den Bau von immer grösseren und breiteren Strassen und Freeways. So entstand in den USA nicht das zweibeinige System von Strasse und Schiene.
Genau das umgekehrte versucht man in der Schweiz. Nur die Schiene, nicht aber die Strasse auszubauen. Wenn es auf die eine Seite nicht funktioniert, wird es auch auf die andere Seite nicht funktionieren. Wir tun gut daran, die Strasse im Gleichschritt auszubauen mit der Schiene, um eine Balance herzustellen. D.h. in den Agglomerationen und am Gotthard braucht es auch neue Strassen!
Was auch immer mit den US-Autofirmen wird, sie sind zu einem grossen Teil selber Schuld an ihrer Situation. Unökonomische Autos, schlechte Fahrwerke, veraltete Strukturen in der Produktion und im Management und Selbstherrlichkeit haben nicht nur die Autobauer in Amerika in Schieflage gebracht.
Auch wenn es viele Jobs kostet, nicht nur in den USA, sondern auch bei uns, ist es wahrscheinlich doch richtig, wenn der Staat nicht eingreift und die Gesundschrumpfung damit zulässt. So wird eventuell ein Neubeginn mit neuen Ideen und neuen Köpfen möglich.
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Verfasst von autofahrer
19. November 2008
Die Schikane auf der A1 im Limmattal scheint nun definitiv weg zu sein. Die ganze Woche schon ist freie Fahrt auf der A1 zwischen Baden und dem Limmattaler Kreuz.
Nur beginne ich langsam an der Vernunft und Intelligenz meiner Mit-Autofahrer zu zweifeln. Entweder hat niemand gemerkt, dass man 120 km/h fahren darf, ihr schläft alle und solltet liebet mit dem Zug pendeln oder ihr seid Sadisten und fahrt absichtlich mit 100 km/h auf der Überholspur.
Also zum klarstellen: Man darf 120 km/h fahren und wenn man nicht will, dann bitte schön rechts fahren.
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Autobahn, Verkehrsteilnehmer |
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Verfasst von autofahrer
18. November 2008
Wer durch das Limmattal von Baden in Richtung Zürich fährt kennt die Situation am Limmattaler Kreuz:
- 2 Spuren links gehen nach Zürich-City und durch die Stadt nach Chur
- 2 Spuren in der Mitte gehen Richtung Nordring und St. Gallen
- 1 Spur rechts geht nach Urdorf und Birmensdorf
Im Frühling 2009 wird der Uetlibergtunnel eröffnet, ein Jahr später die Autobahn durchs Knonauer Amt in Richtung Zug, Innerschweiz und Gotthard.
Spätestens dann wird diese eine Spur rechts nicht mehr genügen, da dann der ganze Verkehr aus der Nordwestschweiz in Richtung Bündnerland, Innerschweiz und Gotthard zusätzlich zum Lokalverkehr der die Westumfahrung benützen wird, diesen Weg wählen wird.
Will man ein zusätzliches Chaos am Limmattaler Kreuz verhindern, müsste man eigentlich jetzt planen und bauen, damit man dann 2010 zwei Spuren hat, die vom Autobahnkreuz in Richtung Urdorf – Westumfahrung führen. Richtung Zürich-City dürfte dann wegen dem fehlenden Durchgangsverkehr eine Spur genügen.
Aber wie ist die Realität: Keiner denkt daran, keiner plant, keinen hebt seinen Allerwertesten vom Stuhl bei den Beamten des Bundes, die ja jetzt die Oberaufsicht über die Autobahnen haben. Das grenzt an Arbeits- und Denkverweigerung. Man beklagt sich dann später lieber über die ewigen Staus und dass es einfach zu viele Autos gebe, anstatt rechtzeitig Massnahmen zu treffen. Herr Leuenberger, tun sie etwas!
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Autobahn, Politik, Verkehrsplanung |
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Verfasst von autofahrer
17. November 2008
Schon wieder gab es über das Wochenende Raserunfälle. Diesmal gab es zwar keine Opfer, aber die Tatsache, dass immer noch Leute mit 180 km/h durch Dörfer jagen, ist erschreckend und sorgt zunehmend dafür, dass Autofahrer ein schlechtes Image erhalten.
Dabei könnte man auch einmal alternative Gegenmittel prüfen. Neben dem Fokus und der konsequenten Veröffentlichung von Namen und Nationalität der Raser müsste man die Raser halt auch von der Strasse holen.
Das heisst, warum erstellt man nicht einen Rundkurs, eine Autorennstrecke, wo diese „Temposüchtigen“ ihrem Trieb nachgehen können, ohne uns alle zu gefährden?
Klar, dann kommen die Grünen wieder und wollen diese Autorennstrecken aus Umweltschutzgründen verbieten. Aber man muss da halt auch realistisch sein und einmal Prioritäten setzen. Die Menschenleben sind immer noch wichtiger.
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Politik, Verkehrsregeln, Verkehrsteilnehmer |
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Verfasst von autofahrer
14. November 2008
Der Öl- und Benzinpreis befindet sich zwar im freien Fall, langfristig ist jedoch weiterhin mit einem steigenden Trend für die Benzinkosten zu rechnen, da es sich bei Erdöl nun einmal um eine endliche Rohstoffquelle handelt.
Und endlich machen auch die Automobilhersteller wieder etwas vorwärts um uns Konsumenten ein Auto zu bieten, das uns unsere Mobilitätswünsche auch ohne Benzin zu verbrennen ermöglicht. Zwar verstehe ich noch nicht ganz, wieso man da nicht schneller vorwärts macht, aber immerhin bin ich wieder einmal auf ein neues Objekt gestossen, diesmal etwas erschwinglicher als der Lightning GT.
Der Tesla Roadster ist ein amerikanisches Produkt mit beachtlichen Leistungsdaten. Von 0 – 100 in 4 Sekunden, Batteriereichweite von 350 km, Batterielebensdauer von 160′000 km, Batterieladedauer von 3,5 Stunden und Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h. Nur der Preis ist mit rund Fr. 150′000.– noch etwas hoch für ein Spassmobil.
Die Preise für soche Autos sinken langsam, vielleicht kommt schon bald das erste für das breite Publikum erschwingliche Elektro-Auto das auch dem Fahrer Spass macht auf den Markt.
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Verfasst von autofahrer