Radarwarnungen in Lokalradios

Wir Autofahrer werden einmal mehr das Ziel von Bundesrat Leuenbergers Verkehrs- und Medienpolitik.

Aus den Lokalradios kennen wir die Radarwarnungen ja bestens. Man weiss dann wo ungefähr die uniformierten Freunde stehen und kann in noch besondererem Mass als sonst schon akribisch auf seinen Tacho schauen. Auch das Ziel der Verkehrssicherheit wird dadurch erreicht, da auf besagten Strecken niemand mehr zu schnell fährt.

Gemäss Blick will Leuenbergers UVEK dies aber neu denjenigen Radiostationen verbieten, die Konzessionsgelder erhalten (gemäss dem neuem Radio und Fernsehgesetz, RTVG) . Es entspreche nicht dem Leistungsauftrag. Begründet wird dies damit: “Früher gingen wir davon aus, dass Autofahrer aufgrund solcher Warnungen generell langsamer fahren. Doch sie bremsen vor dem Radar und geben danach wieder Gas.”

Wer öfters in diese Radarwarnungen reinhört weiss, dass die gar nicht immer genau genug sind, um nur kurz bremsen zu können und danach wieder Gas zu geben. Und die Aussage unterstellt ja gerade pauschal jedem Autofahrer, dass er ein Raser sei. Es ist ein weiterer Versuch, die Autofahrer pauschal zu verurteilen und es zeigt deutlich die Geisteshaltung, die im UVEK vorherrscht. Hört endlich auf mit diesem ideologischen Kreuzzug gegen die Autofahrer!

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