31. Oktober 2008
Endlich präsentiert auch eine politische Partei einmal einen vernünftigen Vorschlag. Gemäss einem kürzlich präsentierten Positionspapier der CVP, schlägt diese vor, auf Autobahnbaustellen den 24-Stunden-Betrieb einzuführen.
Was in anderen Ländern längst Usanz ist, wird nun in der Schweiz doch auch noch angedacht. Gerade weil eine Vielzahl der Staus durch Baustellen verursacht wird, ist es sehr wichtig, zeitlich möglichst kurze Baustellen zu haben – auf denen dafür dann auch mit Hochdruck gearbeitet wird.
Noch immer gehört es nämlich in der Schweiz zur Tagesordnung, dass eine Autobahn-Baustelle aufgemacht wird und man dort regelmässig keinen Menschen arbeiten sieht. So dauert dann eine Sanierung von ein paar Kilometern Autobahn 3 bis 4 Jahre (so geschehen im Limmattal zwischen 2004 und 2008).
Ich hoffe dass aus diesem Positionspapier schnell mal eine Realität werden wird! Mit der Autobahnvignette zahlt man schliesslich auch direkt für gute Autobahnen.
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Autobahn, Politik, Verkehrsplanung |
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Verfasst von autofahrer
30. Oktober 2008
Wir schreiben den 30. Oktober und die Schweiz versinkt im Schnee. So früh hat es seit Jahren nicht mehr bis ins Flachland hinunter geschneit.
Bei alle Hysterie um die globale Klimaerwärmung muss ich heute Morgen sagen, dass ich mir eine “Erwärmung“ anders vorstelle.
War es eventuell doch nur ein kurzer Trend in die eine Richtung, der nun von einem Trend in die andere Richtung abgelöst wurde? Hat sich der Mensch eventuell doch dabei überschätzt, wenn er annahm er könne das Klima erwärmen – ja geradezu beeinflussen? Gibt es eventuell doch stärkere Einflussfaktoren auch das Klima, wie Abstand Erde-Sonne, Vulkanausbrüche, Neigungswinkel der Erde, etc.?
Angesichts der Tatsachen sollten all die selbsternannten Verkünder der Klimakatastrophe vielleicht einmal etwas kürzer treten…
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Politik, Umwelt |
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Verfasst von autofahrer
29. Oktober 2008
Benzin ist in den letzten beiden Monaten billiger geworden. Im August zahlte man noch fast Fr. 2.– pro Liter Bleifrei, jetzt ist der Preis um Fr. 1.60 herum.
Man merkt diesen Umstand auch auf der Strasse. Im August und September hatte es zu den Pendler-Zeiten deutlich weniger Verkehr auf der Strasse. Heute sind die Strassen wieder bedeutend öfters verstopft und man steht länger im Stau.
Fast möchte man sagen, dass der Benzinpreis ruhig wieder über Fr. 2.– steigen soll, dann hätten wenigstens diejenigen, die es sich leisten können, Platz auf der Strasse…
Ich weiss jedoch, dass das zynisch ist. Es sollte jedoch ein Signal an die Politik und an unseren Verkehrsminister sein, dass es eigentlich nicht viel brauchen würde, um die täglichen Staus zu verhindern. Es ist unbegreiflich, wieso man immer nur gerade so viel Strasse baut, dass es zwar noch möglich ist Auto zu fahren, aber ständig im Stau steht. Ein Befreiungsschlag mit genug Strasse für die nächsten 50 Jahre wäre nötig!
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Verfasst von autofahrer
28. Oktober 2008
Der Kreisverkehr ist eine super Erfindung. Er ist dynamischer als z.B. eine Ampel und würde so eigentlich dazu beitragen, den Verkehr zu verflüssigen. Ja, würde – wenn alle Autofahrer wüssten, wie man sich darin zu verhalten hat.
Es ist nicht nachzuvollziehen, wieso immer wieder Leute vor der Einfahrt in den Kreisel, wo nicht etwa ein Stopp-Schild, sondern ein Kein-Vortritt steht, vollständig abbremsen und zum Stillstand kommen. Und das obwohl der Kreisel und auch die anderen Zufahrten zum Kreisel leer sind.
Liebe Mit-Autofahrer, wenn ein Kreisel leer ist, kann man einfach mit gebotener Vorsicht in diesen einfahren. Man muss nicht mal die Bremse betätigen. Damit erreicht man einen zügigen Verkehrsfluss und verhindert das Anstehen und Kolonnenfahren vor Kreiseln!
Und bitte blinkt erst, wenn ihr den Kreisel wieder verlassen wollt…
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Verfasst von autofahrer
24. Oktober 2008
Die Mineralölsteuer ist die Staatsabgabe, die man auf jedem Liter Treibstoff zahlt (und diesen damit massiv verteuert). Da ist es meines Erachtens gerechtfertigt, mal zu schauen, wie dieses Geld verwendet wird.
Eigentilch dürfte man ja annehmen, dass verursachergerecht vom Autofahrer erhobene Steuern auch für diesen eingesetzt werden. Die Realität sieht aber wie folgt aus (am Beispiel der Zahlen aus dem Jahr 2004):
- Von total 4,9 Mia. Franken werden nur 2,6 Mia. Franken direkt für die Strasse verwendet.
- Die restlichen 2,3 Mia. Franken werden für Bahnprojekte (z.B. Neat, S-Bahn, etc.) verwendet.
In der Wirtschaft bekämpft man die ungesunde Quersubvention von unrentablen Bereichen. Bei der UBS entflechtet man derzeit Investmentbank und Vermögensverwaltung und sogar bei staatsnahmen Betrieben wie bei der Post (Briefpost, Paketpost, Telefonie) und der Bahn (Personen- und Güterverkehr) hat man die Kostenwahrheit der einzelnen Unternehmensbereiche transparent gemacht.
Nur beim Verkehr belastet man tagtäglich den Strassenbenutzer um den Bahnbenutzer quer zu subventionieren.
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Bahn, Politik, Verkehrsplanung |
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Verfasst von autofahrer
23. Oktober 2008
Gestern stieg ich für einmal vom Auto um auf die Bahn. Ich ging an den Bahnhof, kaufte mir am Automaten ein Retour-Ticket der 1. Klasse und stieg in den Zug und genoss den Abend.
Auf der Heimfahrt am späteren Abend kam dann ein freundlicher Zugbegleiter, dem ich mein Billet zeigte. Dieser stellte fest, dass ich nur ein Ticket für eine einfache Fahrt hatte, also nur für die Hinfahrt, nicht aber für die Rückfahrt – ich hatte mich am Automaten beim Kauf vertippt.
Die Situation war schnell geklärt und ich kaufte das fehlende Rückfahrt-Ticket im Zug. Nun staunte ich aber, dass ich Fr. 5.– Zuschlag zahlen musste. Das sei halt so bei Ticketkäufen im Zug, erklärte mir der Zugbegleiter (und ich müsse froh sein, in einer S-Bahn hätte ich Fr. 80.– Busse zahlen müssen).
Liebe SBB, so gewinnt man keine Kunden! Gelegenheitsfahrern sollte man doch Lust auf mehr Bahn machen. Mich auf jeden Fall haben sie mit so einer Abzocke wieder für lange Zeit aus der Bahn verscheucht…
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Verfasst von autofahrer
22. Oktober 2008
Eine neue Unmode schleicht sich immer mehr ein im Strassenverkehr. Fast täglich beobachte ich es, entweder selbst als betroffener oder auch zu Lasten anderer Verkehrsteilnehmer.
Ich nenne es mal das „noch schnell hinausfahren und hereindrücken“.
Gemeint ist damit folgendes: Man fährt auf einer Strasse, z.B. innerorts mit seinen gut 50 km/h. Von einer Seitenstrasse oder einem Parkplatz fährt einem dann jemand anderes genau vor den Wagen, statt zu warten, bis eine genug grosse Lücke, zum sich in den Verkehr eingliedern da ist. Man muss abrupt bremsen, um dem Hereindrücker nicht ins Heck zu fahren.
Das ist echt gefährlich und nervt ungeheurlich. Jeder schaut nur für sich und drückt noch schnell hinein. Keiner mag mehr warten bis eine genug grosse Lücke kommt um aus einer nicht vortrittsberechtigten Strasse heraus zu fahren. Hört auf damit! Auch dafür gibt es Vortritts- und Verkehrsregeln. Die paar Sekunden, die man dadurch gewinnt sind die Gefahr nicht wert…
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Verkehrsregeln, Verkehrsteilnehmer |
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Verfasst von autofahrer
21. Oktober 2008
Liebe Mit-Strassenbenutzer, schaut bitte ab und zu in den Rückspiegel. Es ist ja das Eine, wenn auf der Autobahn mit viel zu langsamer Geschwindigkeit auf der Überholspur gefahren wird ohne dass man sieht, dass eine Riesenkolonne hinter einem ist. Aber auch da würde schon ein kleiner Blick in den Rückspiegel genügen, um das eigene Fehlverhalten zu erkennen.
Richtig dumm wird es aber dann bei einer Situation, die ich heute morgen gesehen habe. Ein Lieferwagen mit ca. 80 km/h auf der Überholspur. Dahinter ein Polizeiauto mit Sirene und Blaulicht und Lichthupen bzw. Hupen. Doch der sture Lieferwagenfahrer hat weder ein gutes Gehör noch schaut er jemals in den Rückspiegel. Das Polizeitauto kann nicht vorbei…
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Autobahn, Polizei, Verkehrsregeln, Verkehrsteilnehmer |
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Verfasst von autofahrer
18. Oktober 2008
Ich habe einige Tage in New York City, USA, verbracht. Man sagt ja immer, Amerika sei Europa in vielen Dingen einige Jahre voraus, d.h. was wir heute in Amerika sehen, werde in ein paar Jahren auch bei uns eintreffen. Beispiele dafür sind der Trend zu ungesundem Fast-Food oder die immer länger werdenden Werbeblöcke bei Spielfilmen im Fernsehen.
Überträgt man das auf die Verkehrssituation, gibt gerade New York City ein düsteres Bild ab. Dort gibt es einen starken öffentlichen Verkehr. Das Subway-Netz ist dicht und leistungsstark. Dazu gibt es eine Menge Busse und Taxis. Anreize dafür, mit dem Privatauto nach Manhattan zu fahren gibt es keine, zumal ein Parkhaus schon US$ 20 pro Stunde kosten kann und das Strassennetz seit Jahren nicht weiter ausgebaut wurde.
Da der öffentliche Verkehr an seiner Kapazitätsgrenze läuft, alles andere als gemütlich ist (alt, dreckig, heiss) und Amerikaner freiheitsliebend sind, wählen trotzdem viele Bürger das Auto als ihr Verkehrsmittel. Das Resultat sind riesige Staus und unmengen von Zeitverlust in der Rush Hour.
Ich hoffe, wir sind da klüger als die Amerikaner und modernisieren nicht nur laufend unseren öffentlichen Verkehr, sondern passen auch die Strassen laufend den Bedürfnissen des Privatverkehrs an.
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Politik, Verkehrsplanung |
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Verfasst von autofahrer
8. Oktober 2008
Heute bin ich im Netz auf einige gute Ideen bezüglich Radarwarnungen gestossen. Radarwarngeräte und im Navigationsgerät eingebaute Radarwarnungen sind ja verboten. Und auch für die Radarwarnungen in den Lokalradios sind die Stunden gezählt (siehe mein gestriger Beitrag).
Laut folgendem Zeitungsbericht sind Selbsthilfegruppen, z.B. per SMS, legal. Dazu gibt es für die Ostschweiz Polinf oder für die ganze Schweiz das Portal Radar.ch.
Macht mit dabei. Je mehr Leute teilnehmen, desto genauer und aktueller die Meldungen und desto besser das System.
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Polizei, Technologie |
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Verfasst von autofahrer